• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

Giryama - Giriama

E-Mail Drucken PDF

Giryama - Die Giriama gehören zu den Bantustämmen. Sie siedeln ausschließlich in der Küstenregion zwischen Mombasa und Lamu. Vielen Touristen sind sie durch traditionelle Tanzdarbietungen bekannt. Zudem sind sie für ihre Heilkünste berühmt, die sie zu einem großen Teil bis heute beherrschen. Innerhalb jeder Dorfgemeinschaft befindet sich eine ‘Coma’, ein Ort an dem man unter Einbeziehung der Vorfahren Gott anbetet. Für jeden Vorfahr wird ein speziell geschnitzter Stock aufgestellt. Die Stöcke sind unterschiedlich hoch, entsprechend dem Rang der Verstorbenen.
Benötigt die Familie die Hilfe ihrer Vorfahren, so werden die Stöcke mit Kokusnusswein und Lebensmittels 'beschenkt'.

Coma

Die Giriamas waren im Wesentlichen Landwirte, Jäger und Sammler.
Sie betreiben gegenwärtig Landwirtschaft, doch mehr für den Eigenbedarf. Sie pflanzen Kokosnüsse und Cashewnuts an, die sie auf den Märkten verkaufen. Sie pflanzen auch Mais, Hirse und Erbsen an. Die Giriamas leben hauptsächlich in Makuti gedeckten Häusern, deren Mauern mit Schlamm zusammengehalten werden. Sie leben in Familien von 7 bis zu 70 Angehörigen in kleinen Dorfgemeinschaften zusammen – meistens bis zu drei oder vier Generationen.
 Giryama Beauty 

Norden von Mombasa, Kilifi und Kwale, Küstenprovinz. Alternierende Namen: Giriama, Agiryama, Kigiriama, Nika, Nyika, Kinyika. Dialekte: Kauma, Ribe (Rihe), Jibana (Dzihana), Kambe, Giryama, Chwaka, Rabai. Digo und Duruma sind die Deutlichsten von Giryama. Dialektsprecher können Chonyi verstehen. Lexikalische Ähnlichkeit 72%ig mit Digo, 63% mit Mrima, 62% mit Mvita, 61% mit Amu, 59% mit niedrigerem Pokomo und Bajun.
 
Allgemein Bild Button Nr2

Webmombasa-online
Expedia.de - Reisen. Wie, wann, wohin du willst

Design by Mombasa Online